XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015

XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015

XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015 – wir kamen etwa 2 Stunden vor unserer Startzeit auf dem Gelände (Nordsternpark, Gelsenkirchen) an. Die Schilder zum Gelände haben uns schon auf den letzten Kilometern zum Event den Weg gewiesen, so dass es sehr leicht war dieses zu finden. Direkt am Event gab es einen Parkplatz, den man vorher via Internet vorbuchen konnte.XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015

Die Base Area war sehr übersichtlich, so dass man auf Anhieb alle wichtigen Stände finden konnte (Registrierung, Toiletten, Umkleide und Gardrobe/Duschen). Des Weiterem gab es überall sehr hilfsbereites Personal.

Die Registrierung war innerhalb weniger Minuten getätigt, so dass man genug Zeit hatte seine Taschen in der Garderobe zu verstauen und alle anderen Stationen zu erkunden.

Als es dann endlich losging gab es ein kleines Warmup, welches kurz, intensiv und vollkommend ausreichend war. Auch der Motivation machte seinen Namen alle Ehre, so dass man darauf brannte endlich loszulaufen.

Die Strecke im Allgemeinen war ein guter Mix aus Hindernis und Laufstrecke mit einer atemberaubenden Kulisse der alten Zeche Nordstern. In Bezug auf Aussicht war der Höhepunkt das Erklimmen der Halde, da man sich auf diesem Berg wie auf einen anderen Planeten vorkam. Keine Vegetation – nur Stein und Staub weit und breit und zu allen Seiten hin konnte man das gesamte Ruhrgebiet überblicken.

Die Laufpassagen waren eine gute Chance, um sich manch kräfteraubenden Hindernisse zu erholen. Auf der längsten Laufstrecke (M-Distanz) waren zum Schluss die Laufstrecken länger, da es auf den Strecken weniger Hindernisse gab.

Die Hindernisse waren zahlreich und sehr guten Zustand. Hier hatte man einen Mix aus kräftezerrenden und spaßigen Hindernissen. Wartezeiten gab es an den Hindernissen fast garnicht und wenn doch musste man weniger als 2 Minuten warten.

Top 3 der Hindernisse:

#3 Freaky Froster

Hierzu wurden mehrere Container aufgebaut, die man durchqueren musste. Diese Container waren mit normalen Wasser und Eiswasser gefüllt. Highlight war hier, dass die einzelnen Container durch Trennwände geteilt waren und man diese nur durch Unterhertauchen bezwingen konnte.

#2 Beasty Balance

Ein Hindernis bei dem man enorme Kraft in den Armen brauchte und selbst wenn dies gegeben war – war Teamwork das Allerwichtigste. Bei diesem Hindernis musste man ein Seil hochklettern, um einen Schwebebalken zu erreichen – auf diesen Schwebebalken musste man Balancieren um einen Container zu erreichen, um diesen wieder über einem Schwebebalken entlang zu balancieren und diesen zum Schluss durch eine Rutschstange wieder zu verlassen. Um den ersten Schwebebalken zu erreichen war man auf seine eigene Kraft und auf die Hilfe der anderen Mitläufer angewiesen, was die Einheit stärkte.

#1 Speed Slide

Hierzu musste man einen steilen Berg erklimmen, um diesen auf der Rückseite mit enormen Tempo wieder herunter zu rutschen. Oben angekommen wurde man vom freundlichen Personal eingewiesen wie man sich auf der Rutsche zu verhalten hat. Auf dieser Rutsche ging es in ein Wasserbecken mit einer enormen Geschwindigkeit. Das Adrenalin was sich freisetzte war durch die Höhe und Geschwindigkeit entstand war fantastisch.

Die Verpflegung war auf der Strecke vollkommen ausreichend. An jedem Stand gab es Wasser, Äpfel und Bananen plus ein sehr freundliches Personal.

Die Area Base war sehr gut strukturiert und mit kompetenten Personal besetzt. Die Garderobe war groß und übersichtlich. Die Toiletten ausreichend und sauber. Die Garderobe und Duschen vollkommen ok.

Die Verpflegung in der Base (Imbissbuden etc.) waren ausreichend und preistechnisch vollkommen ok.

Als „Finisherpaket“ gab es ein Getränk, ein Armband und ein Finishershirt. Dieses Funktionsshirt hat eine gute Qualität, welches man auch noch Wochen danach gut gebrauchen kann.

Zum Dresscode ist zu sagen, je weniger umso besser. Enganliegende Kleidung ist optimal, zu weite Textilien kontraproduktiv, da diese sich gerade mit Flüssigkeiten vollsaugen und somit das Laufen und Überwinden von Hindernissen erschwert. Wie wir am eigenen Leib erfahren mussten sollte man auch nicht die teuersten Sportbekleidungen tragen, da das eine oder andere Bekleidungsstück stark beschädigt werden können. Empfehlenswert sind auch Trainingshandschuhe, um bei manchen Hindernissen eine bessere Grifffestigkeit zu haben und Blessuren in den Handinnenflächen vorzubeugen. Zu den Schuhen muss man sagen, dass auch günstige Schuhe den Tough Mudder überleben und die eigenen Füße nicht mehr als in teuren Laufschuhen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Positiv an derXLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015 war fast alles. So wie die Challenge aufgebaut war – so stellt man sich ein Hindernislaufevent vor.

Negativ war eigentlich nur, dass zu wenig Hindernisse gab, die Matsch und Wasser beinhalteten. Laut deren Homepage gibt es so einige Hindernisse, die durch Schlamm und Wasser gehen, diese aber auf der Strecke des Ruhrgebiets gefehlt haben. Des Weiteren war der letzte Abschnitt der L-Distanz mit zu wenigen Hindernissen bestückt.

Im Allgemeinen war die XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015 ein sehr abwechslungsreiche Hindernislauf mit viel Spaß und Herausforderungen. Für Interessierte ist die Challenge ein sehr guter und leichter Einstieg in die Hindernisläufe.

XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015 – Ein Bericht des Team HULK. Hier erfahrt ihr alles zum Team HULK.

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Weitere Infos zu folgenden Themen findest du in diesen Rubriken: TippsAusrüstungErnährungTrainingKalenderShop und Magazin. Hier findest du das eBook zu Hindernisläufen: OCR-Guide und einen OCR Schuhgenerator, der den perfekten OCR Schuh für deine persönlichen Anforderungen findet.

XLETIX Challenge Ruhrgebiet 2015

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